UV-Kamm – Anwendungstipps und -hinweise

Anwendungsgebiete des Saalux® UV-Kamms

Saalux UV-Kamm – Kammaufsatz für eine komfortable Anwendung auf der KopfhautNeben Psoriasis, Vitiligo und Neurodermitis können auf ärztliche Empfehlung auch noch weitere Krankheitsbilder und Hautprobleme behandelt werden. Der Saalux® UV-Kamm findet insbesondere auf der Kopfhaut Anwendung. Die beiden Kammreihen eignen sich deshalb besonders bei längerem Haar zum Scheiteln. Der UV-Kamm kann ebenfalls am gesamten Körper angewendet werden, wobei der Kammaufsatz dabei als praktischer Abstandshalter zur Haut dient, um eine sichere Therapie zu gewährleisten.

UV-A1 oder UV-B – welcher UV-Kamm ist der richtige bei Psoriasis, Vitiligo und Neurodermitis?

Die UV-Lichttherapie wird zur Behandlung verschiedener Hauterkrankungen angewendet. Für eine effektive Therapie und beste Ergebnisse ist die richtige Wahl des UV-Kamms von entscheidender Bedeutung.

 

Krankheitsbild UV-Strahlung
Neurodermitis UV-A1, 370 nm
Vitiligo / Weißfleckenkrankheit UV-B, 311 nm Schmalband
Psoriasis / Schuppenflechte UV-B, 311 nm Schmalband

Sowie weitere Krankheitsbilder, gemäß ärztlicher Empfehlung (bspw. Sonnenallergien, bestimmte Ekzeme, mit Juckreiz verbundene Erkrankungen, …).

Moderne UV-Kämme sind deshalb in den Varianten UV-A1 als auch UV-B erhältlich.

UV-Kamm – Anwendung bei Neurodermitis

Auch: Atopisches Ekzem, atopische Dermatitis und endogenes Ekzem. Außerdem wird die Erkrankung auch als chronisch konstitutionelles Ekzem, Asthmaekzem und Prurigo Besnier bezeichnet, ist nicht ansteckend und tritt häufig auch auf der Kopfhaut auf.

UV-Kamm – Anwendung bei Psoriasis (Schuppenflechte)

Schuppenlöser zur Anwendung bei Schuppen und Verkrustungen
Saalux Schuppenlöser Soft-Tip (75 ml)

Schuppenflechte ist eine nicht ansteckende, entzündliche Hautkrankheit bei der sich Schuppen und Verkrustungen auf der Haut bilden. Vor einer UV-Behandlung sollten deshalb alle Schuppen und Verkrustungen möglichst entfernt werden. Hierzu empfehlen wir den Saalux® Schuppenlöser. Die Behandlung einer Schuppenflechte mit Hilfe eines UV-Kamms ist verhältnismäßig einfach und vielversprechend.

Behandlung auf der Kopfhaut

Besonders ein UV-Gerät mit Kammaufsatz (UV-Kamm) bietet sich im Vergleich zu herkömmlichen Bestrahlungsgeräten an, da der Kammaufsatz zur praktischen und auch notwendigen Scheitelung der Haare bei Behandlung der Kopfhaut – und an anderen Körperregionen gleichzeitig auch als Abstandshalter – dient.

Weitere Informationen zur Behandlung der Schuppenflechte mit einem UV-Kamm

UV-Kamm – Anwendung bei Vitiligo (Weißfleckenkrankheit, Scheckhaut)

Chronische, nicht ansteckende Hautkrankheit, bei der sich weiße, pigmentfreie Flecken auf der Haut bilden. In manchen Fällen weiten sie sich aus, was aber nicht immer der Fall sein muss.

Anwendungshinweise zur UV-Phototherapie

Die Anwendung eines UV-Kamms ist denkbar einfach. Die Effektivität ist von der Dauer, Art und Intensität der Bestrahlung abhängig. Grundsätzlich sollte bei allen Hauterkrankungen deshalb erst der Rat eines Dermatologen (Hautarztes) eingeholt werden. Dieser gibt Ihnen gerne explizite Empfehlungen für die Art des UV-Kamms sowie Häufigkeit der Anwendung.

UV-Kamm – Häufigkeit und Dauer der Anwendung

Anwendung Saalux Schuppenlöser zur Entfernung von Schuppen und Verkrustungen
Der Saalux® Schuppenlöser zur Entfernung von Schuppen und Verkrustungen vor einer UV-Phototherapie

Planen Sie mit einer mehrminütigen Anwendung an 3 – 5 Tagen pro Woche. Normalerweise sollten 20 – 25 Sitzungen mit einem UV-Kamm (UV-Phototherapie) ausreichen, um deutliche Ergebnisse erzielen zu können. Entfernen Sie vor der Behandlung möglichst Verkrustungen und Schuppen von der Haut. Hierzu empfehlen wir den Saalux® Schuppenlöser mit dem Soft-Tip-Aufträger, mit dem auch Schuppen und Verkrustungen auf der Kopfhaut einfach behandelt werden können. Für häufigere Behandlungen bieten wir auch eine günstigere Saalux® Schuppenlöser Nachfüllflasche an (auf den 100 ml-Preis gerechnet).

UV-Kamm – Heilung oder Linderung?

UV-Strahlung hat eine lindernde Wirkung, welche dazu führt, dass betroffene Hautpartien abheilen können. Die Linderung kann somit also maßgeblich zur Heilung beitragen – einmal geheilte Haut kann im Rahmen einer regelmäßigen Erhaltungstherapie aufrecht erhalten werden.

Risiken und Nebenwirkungen

UV-Strahlung ist generell mit Risiken verbunden, welche vergleichbar mit denen der unsichtbaren Strahlung des Sonnenlichts sind. Bei zu langer oder intensiver Behandlung kann es daher auch zu Verbrennungen der Haut (Sonnenbrand) kommen. Der Hauttyp sollte deshalb bei der Planung der Anwendungsdauer Berücksichtigung finden und der Einsatz einer UV-Phototherapie sollte stets unter ärztlicher Begleitung erfolgen.

Schutz von Haut und Augen

Saalux UV-Kamm-Zubehör – Therapie-Timer und UV-SchutzbrilleUV-Strahlung kann die Augen beschädigen. Schützen Sie deshalb Ihre Augen bei Inbetriebnahme und während der Anwendung immer mit einer UV-Schutzbrille. Decken Sie gesunde Haut, die keiner Therapie bedarf, unbedingt mit Kleidung oder Sonnenschutzcreme (hoher Lichtschutzfaktor) ab. Beginnen Sie immer mit einer niedrigen Dosis und steigern Sie diese, ebenso wie die Behandlungszeit, schrittweise und nur dann, wenn Ihre Haut keine Reizungen oder Symptome eines Sonnenbrands aufzeigt.

Ein persönliches Patiententagebuch kann Ihnen dabei helfen, Probleme und Chancen im Therapieverlauf aufzudecken. Ein Fachmann oder Arzt kann diese Dokumentation zu weiteren Beurteilungen zurate ziehen und Sie in der Behandlung unterstützen.

Reinigung des Saalux® UV-Kamms

Das Saalux®-System wurde so konzipiert, dass der Kammaufsatz während der Anwendung einen sicheren Halt bietet. Nach der Therapiesitzung lässt sich der Kamm mühelos vom Gerät abziehen und unter fließendem Wasser reinigen, was durch ein Schienensystem erreicht wird. Haare und Verunreinigungen lassen sich dadurch ganz einfach entfernen.

Schienensystem des Kammaufsatzes
Einfache Reinigung unter fließendem Wasser

    Kontraindikationen

Die UV-Lichttherapie sollte nicht eingesetzt werden, bei …

  • tumorösen Hautveränderungen
  • krankhafter Lichtüberempfindlichkeit der Haut (z. B. Xeroderma Pigmentosa)
  • Porphyrin-Erkrankungen
  • Floride Tuberculose oder anderen loriden Prozessen
  • Hyperthyreose
  • Lupus Erythematodes
  • begleitender medikamentöser Behandlung mit potentieller Hautschädigung
  • verstärkter Lichtsensibilität